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Uri Geller und meine Kreation des Löffelbiegens
Artikel vom 14. Apr 2009, 07:41 UhrLiebe Leserin, lieber Leser,
kennen Sie Uri Geller, den wohl weltweit berühmtesten Mentalisten, der hauptsächlich bekannt geworden ist durch seine Fähigkeiten, rein geistig Löffel zu verbiegen und auch auf diesem Wege Kompassnadeln in Bewegung zu setzen?
Er war der erste Mensch, der den Mut hatte, Anfang der 1970er Jahre sein Können im Deutschen Fernsehen unter Beweis zu stellen und ein Millionen-Publikum mit etwas zu konfrontieren, von dem bisher wahrscheinlich den Wenigsten bewusst war, dass es so etwas wie Löffelbiegen und andere Beeinflussungen durch die Kraft der Gedanken überhaupt gibt.
Sobald ich damals die Nachricht über diese bevorstehende Fernseh-Sendung erhielt, wurde ich ganz aufgeregt und konnte es kaum noch bis zum Sendebeginn erwarten. Was dann geschah, war für mich sowie viele andere Zuschauer total faszinierend. Uri nahm z.B. einen Esslöffel aus Metall, konzentrierte sich auf ihn und rieb ihn sanft einige Sekunden an der schmalsten Stelle des Stiels, bis das Schöpfteil einfach abbrach. Er bezog auch das Publikum mit ein, indem er es unter anderem bat, sich ebenfalls auf das Biegen von Löffeln zu konzentrieren. Wie die Zuschauer anschließend berichteten, gelang es vielen nicht nur, einen Löffel in der Hand genauso so zu verformen wie Uri, sondern bei einigen hatten sich während der Sendung zu Hause sogar die Bestecke in den Schubladen wie von selbst verbogen - und das ohne jegliche physische Berührung!
Des Weiteren nahm Uri Geller einen Kompass, der, wenn ich mich recht erinnere, auf einem Tisch lag, und schickte ihm Energie, indem er seine Hände darüber kreisen ließ. Plötzlich bewegte sich die Nadel hin und her oder drehte sich.
Bei einem weiteren Experiment hielt Uri die Samen von Pflanzen in seiner Handfläche. Er konzentrierte sich wieder kurze Zeit darauf und plötzlich öffneten sich die Schalen und kleine Pflänzchen wuchsen daraus hervor. Es war im wahrsten Sinne des Wortes „wunder-voll“!
Verursacht durch diese Sendungen tauchten viele weitere Fragen in mir auf. Ich wollte gerne wissen, wie das, was Uri vollbracht hatte, möglich ist und wünschte mir damals sehnlichst, irgendwann einmal selbst Materie durch den Geist beeinflussen zu können.
Jahre später träumte ich vom Schaufenster eines Ladens, in dem auf Regalböden mehrere Reihen der verschiedensten geistig gebogenen Löffel ausgestellt waren. Ich fand diesen Traum zwar sehr interessant, war mir jedoch über die wahre Bedeutung nicht ganz klar.
Es vergingen noch einmal mehrere Jahre, bis ich an einem 14-tägigen Seminar in Österreich teilnahm, an dem ich unter anderem gemeinsam mit einer Gruppe von ca. 40 Menschen selbst lernte, Löffel zu biegen. Genau wie in meinem damaligen Traum wurden die unterschiedlichsten Formen hervorgebracht und dies letztendlich nur aufgrund der Kraft unserer Gedanken. Mehreren Leuten gelang es, innerhalb von kürzester Zeit hintereinander fünf oder sechs Löffeln ein völlig neues Aussehen zu geben; bei manchen dauerte es etwas länger, bis sich ihre Wünsche manifestiert hatten.
Die Meisten von uns ließen sich zeitweise von ihrem normalen Verstand mit seinen negativen Glaubenssätzen begrenzen, der uns immer wieder einzureden versuchte, was viele von uns schon früher im Elternhaus häufig gehört hatten: „Das kannst du nicht! Das ist unmöglich! Das schafft du nie!“
Und da es mir auch nicht besser ergangen war, blieb ich sogar als Letzte im Seminarraum übrig, allein mit dem Seminarleiter, der vorne auf dem Podest an einem Tisch saß.
Alle anderen hatten es wohl inzwischen geschafft, entweder Kaffee- oder Esslöffel dazu zu bringen, eine neue Gestalt anzunehmen, und durften nun an der Bar so ganz nebenbei weiterüben. Ich jedoch saß noch immer auf meinem Stuhl, einen Kaffeelöffel in der Hand, beide Unterarme auf dem Tisch vor mir aufgestützt, in der vagen Hoffnung, dass sich dieser Löffel doch endlich biegen möge.
Eine lange Weile geschah gar nichts. Plötzlich sah ich, wie ein Lichtstrahl vom Seminarleiter zu meinem Löffel schoss und sich das Oval des Löffels nach hinten bewegte.
Ich war sehr überrascht, aber leider konnte ich mich nicht darüber freuen. Mit gemischten Gefühlen ging ich nach vorne zu unserem Leiter und erklärte ihm, was ich gerade wahrgenommen hatte. Sein Erstaunen war groß, denn bis jetzt hatte er es noch nie erlebt, dass jemand die von ihm ausgesandten Energiestrahlen gesehen hatte.
Entschuldigend sagte er: „Ich wollte dir doch nur helfen.“
„Ich weiß,“ antwortete ich, „und das ist auch sehr lieb von dir, aber leider nützt es mir zu Hause nichts, wenn du den Löffel für mich verbiegst, denn ich möchte es auch gerne selbst können.“
Er gab mir noch ein paar Anweisungen, damit ich vor dem Einschlafen ganz entspannt noch etwas üben konnte. Nachdem ich innerlich von dem Zwang, es so schnell wie möglich schaffen zu müssen, befreit war, gelang es mir noch im Bett, das obere Teil eines Esslöffels nach hinten zu verformen.
Mein Meisterstück folgte jedoch erst am folgenden Nachmittag. Wir alle saßen auf der Terrasse des Hotels und unterhielten uns angeregt, während wir so ganz nebenbei mit unseren Löffeln beschäftigt waren.
Und plötzlich geschah es: Als sich meine Aufmerksamkeit in einem Zustand ähnlich dem in der Mitte zwischen Wachen und Schlafen befand, nahm ich wahr, wie die Moleküle an der schmalsten Stelle meines Esslöffels einen Tanz aufführten. Gleichzeitig spürte ich an dieser Stelle eine große Hitze. Ich erhielt von meinem Höheren Selbst den geistigen Befehl „Jetzt!“ und drehte in Sekundenschnelle mit dem Zeigefinger meiner rechten Hand mühelos den Stiel um ca. 360 Grad, während ich das Schöpfteil mit der linken festhielt.
In diesem Moment funkte mein Verstand mit seinem „Das kann nicht sein. Das ist unmöglich.“ dazwischen und sofort befand ich mich wieder in meinem Alltagszustand. Das Metall des Löffels wurde gleichzeitig wieder hart und blieb so in der Form, die ich durch meine schnelle Reaktion herbeigeführt hatte. Der Stiel des Löffels war nun an der schmalsten Stelle spiralförmig gebogen und wies nur eine winzige Öffnung in der Mitte auf, wobei das untere Teil des Stiels nach außen zeigte.
Einerseits tief beeindruckt, andererseits voller Stolz und Freude zeigte ich anschließend der Gruppe und unserem Leiter mein Prachtstück. Endlich hatte ich es doch noch geschafft, das anfangs Unmögliche möglich zu machen!
Für dieses wunderbare Erlebnis bin ich auch heute noch sehr dankbar. Ohne Uri Geller’s Sendung und dem daraus resultierenden Wunsch, so etwas auch zu können, sowie den Fähigkeiten meines Seminarleiters hätte ich vielleicht im jetzigen Leben diese Erfahrung nie gemacht.
Die oben genannten Beispiele zeigen wieder einmal, dass wir alle die Fähigkeit in uns tragen, Dinge zu tun, die weit über unseren normalen Verstand hinausgehen. Dies ist nur deshalb möglich, weil unsere sogenannte „Realität“ in Wahrheit eine Holographie ist, eine sich ständig verändernde Projektion unseres Geistes, hervorgerufen und immer wieder neu erschaffen durch unsere Gedanken, Gefühle und Vorstellungen.
Wie wäre es, liebe Leserin, lieber Leser, wenn Sie sich auch einmal darauf konzentrieren würden, bewusst Herr oder Herrin über Materie zu sein? Genau betrachtet, sind Sie es ja schon immer gewesen!
Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und positive Erfolge!
Licht und Liebe
Katharina Maria Link
Katharina Maria Link ist Psychologisch-Esoterische Beraterin und Autorin des Buches „Erlebnisse einer Sensitiven und die Kraft der Gedanken“.
Weitere Infos zu unserer Webautorin Katharina Maria Link finden Sie in der nachfolgenden Vita.
Über die Autorin:
Katharina Maria Link, geboren und aufgewachsen in Köln, war zunächst lange Zeit als Fremdsprachen-Korrespondentin für Englisch, Französisch und Spanisch sowie als Exportsachbearbeiterin tätig. Sie lebte unter anderem in Paris und München.
Im Jahre 1971 begann sie, sich intensiv mit Psychologie und Esoterik zu beschäftigen, was sie zu der Erkenntnis führte, dass jeder Mensch sich sein Schicksal durch seine Gedanken, Gefühle und Vorstellungen selbst erschafft.
Nach jahrelanger nebenberuflicher Ausbildung machte sie sich 1986 in D-74542 Braunsbach als Psychologische Beraterin mit den Schwerpunkten Gespräche, Tiefenentspannung, Autogenes und Mentales Training (Arbeit mit der Kraft der Gedanken und Vorstellungen), Traumdeutungen sowie Rückführungen in Kindheit, Geburt, pränatale Phase und andere Leben und Dimensionen selbstständig. Seitdem gibt sie ihr Wissen in Einzelsitzungen und Seminaren weiter.
Außerdem komponiert sie manchmal intuitiv Meditations- und Entspannungsmusik und stellt geführte Meditationen auf CDs her. Ihre geführte Meditation „Tiefenentspannung Weisses Licht“ (ISBN 978-3-00-024949-5) sowie die Entspannungs- und Meditationsmusik „Heart Opening“ (ISBN 978-3-00-024948-8) sind als Audio-CDs über den Buchhandel oder über ihre Homepage www.gedanken-management.de erhältlich.
Als Autorin veröffentlichte sie zunächst einige ihrer außergewöhnlichen Erlebnisse auf ihrer Homepage und als Artikel in diversen Zeitschriften wie Heilbronner Stimme, Jenseits des Irdischen und Multidimensionale Wirklichkeit, bevor sie ihr erstes Buch „Erlebnisse einer Sensitiven und die Kraft der Gedanken“ (ISBN 978-3-8334-1258-5), bei BoD, Norderstedt, publizierte. Das Buch kann zum Preis von 17,90 € sowohl im Buchhandel des deutschsprachigen Raums, als auch weltweit über den Online-Buchhandel, z.B. amazon.de bestellt werden.
Ab sofort schreibt sie von Zeit zu Zeit als Webautorin auch für das Heiler-Portal Artikel zu den diversen Themen des Lebens, mit denen sie sich viele Jahre lang intensiv beschäftigt hat und deren Erkenntnisse nun vielen Menschen dabei helfen können, ihre Lebensumstände und -einstellungen zu verbessern..
Weitere Informationen finden Sie auf ihrer Homepage
www.gedanken-management.de